Katastrophe

Ebola-Ausbruch in der DR Kongo zum Notfall erklärt – Impfstoffverzögerungen und öffentliche Unruhen

Ebola-Ausbruch in der DR Kongo zum Notfall erklärt – Impfstoffverzögerungen und öffentliche Unruhen

Die WHO erklärt den Ebola-Ausbruch in der DR Kongo zum internationalen Notfall. Das seltene Bundibugyo-Virus breitet sich aus – ein Impfstoff fehlt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zu einer gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite erklärt. Der aktuelle Ausbruch wird durch das seltene Bundibugyo-Virus verursacht, für das es derzeit keinen Impfstoff gibt. Zwar befinden sich zwei Impfstoffkandidaten in der Entwicklung, doch die WHO gibt an, dass es bis zu neun Monate dauern könnte, bis einer einsatzbereit ist, da keiner von ihnen klinische Studien durchlaufen hat. Der WHO-Chef berichtete von 600 Verdachtsfällen. Die Lage wird durch die Lage des Ausbruchs in einem Konfliktgebiet und die Befürchtung, dass er sich rasch ausbreitet, erschwert. In einem Vorfall steckte eine aufgebrachte Menge angeblich Isolationszelte in einem Krankenhaus in Brand, nachdem man daran gehindert worden war, einen Leichnam für die Bestattung zu bergen.

Quellen