Deutschland vorgeworfen, afrikanische Teilnahme an Bonner Klimagesprächen zu behindern

Deutschland steht im Zentrum von Vorwürfen, afrikanische Delegierte durch Visapraxis von den UN-Klimaverhandlungen in Bonn auszuschließen.
Deutschland sieht sich mit Anschuldigungen konfrontiert, die Teilnahme afrikanischer Delegierter an den laufenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn zu behindern. Kritiker werfen dem Gastgeberland Visadiskriminierung vor, wodurch Vertreter afrikanischer Staaten daran gehindert werden, an der Sitzung teilzunehmen, die bis zum 18. Juni dauert. Der deutschen Regierung wird konkret vorgeworfen, ihre Verpflichtungen aus dem mit den Vereinten Nationen unterzeichneten Gastgeberabkommen nicht einzuhalten. Dieses Problem des Visa-Zugangs für afrikanische Teilnehmer an globalen Klimagesprächen wurde zu Beginn der aktuellen Sitzung erneut aufgeworfen.
Quelle: Le Monde