Algeriens extraktivistische Wirtschaft im Wahlkampf zur Parlamentswahl kaum thematisiert

Algeriens extraktivistische Wirtschaft bleibt trotz großer Herausforderungen im Wahlkampf zur Parlamentswahl weitgehend unbeachtet.
Die algerische Wirtschaft funktioniert weiterhin nach einem extraktivistischen Modell, was für das flächenmäßig größte und bevölkerungsreichste Land Nordafrikas erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Trotz dieser wirtschaftlichen Hürden war das Thema im jüngsten Wahlkampf zur Parlamentswahl, der am Sonntag vor der Abstimmung am 2. Juli endete, weitgehend abwesend. Die Kandidaten für die Parlamentssitze vermieden offenbar einen umfassenden nationalen Wirtschaftsansatz und konzentrierten ihre Diskussionen stattdessen auf lokale Belange. Das bedeutete, dass breitere wirtschaftliche Themen, die die Aufmerksamkeit der Wähler hätten erregen können, nicht im Mittelpunkt des politischen Diskurses standen.
Quellen: Le Monde