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Zugführer getötet und acht in kritischem Zustand nach Eisenbahnunfall in Bedford – Ermittlungen dauern an

Nexus Europa Redaktion
Veröffentlicht 23. Juni 2026
Zugführer getötet und acht in kritischem Zustand nach Eisenbahnunfall in Bedford – Ermittlungen dauern an

Ein Zugführer wurde getötet und acht Menschen schweben weiterhin in Lebensgefahr nach einem schweren Bahnunfall in Bedfordshire. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Die Zahl der Patienten in kritischem Zustand ist von neun auf acht gesunken, während nach dem Unfall am Freitag insgesamt 53 Menschen im Krankenhaus bleiben. Mehr als 100 Fahrgäste wurden verletzt, als ein Zug auf derselben Strecke kurz südlich der Kreuzung Elstow in Bedfordshire auf das Heck eines anderen auffuhr.

Der Fahrer eines der Züge, der 60-jährige Shaun Burton, starb am Unfallort. Er wurde von der Polizei identifiziert, und Gewerkschaften sowie Amtsträger würdigten ihn am Wochenende.

Der stellvertretende Polizeipräsident Stuart Cundy sagte, die Bergungsarbeiten vor Ort dauerten an, wobei beschädigte Waggons und Zugteile noch entfernt würden, während die Ermittler daran arbeiteten, die Strecke freizumachen.

„Die Arbeiten zur Entfernung der beschädigten Züge und Waggons und zur Wiedereröffnung der Bahnstrecke werden diese Woche fortgesetzt“, sagte er und fügte hinzu, dass die Ermittlungen als Priorität behandelt und gemeinsam mit der Eisenbahnunfalluntersuchungsstelle durchgeführt würden.

Die BTP teilte mit, dass die Beamten daran arbeiteten, die vollständigen Umstände des Zusammenstoßes zu ermitteln. Frühere Berichte deuten darauf hin, dass der Unfall zwei Züge der East Midlands Railway betraf, die auf Strecken zwischen den East Midlands und dem Londoner Bahnhof St Pancras verkehrten.

Rettungskräfte wurden kurz nach dem Zusammenstoß am Freitagabend zum Unfallort gerufen. Luftrettungsdienste und Rettungsteams wurden eingesetzt, und verletzte Fahrgäste wurden in Krankenhäuser der Region gebracht.

Nach Angaben der Rettungsdienste erlitten elf Menschen sehr schwere Verletzungen, während Dutzende weitere schwere oder leichte Verletzungen davontrugen.

Fahrgäste schilderten Szenen der Verwirrung und des Aufpralls in den Waggons. Ein Reisender sagte, es habe keine Warnung vor dem Zusammenstoß gegeben, gefolgt von Rauch und am Boden liegenden Menschen.

Die Züge der East Midlands Railway von und nach London St Pancras wurden nach dem Unfall über Nacht eingestellt.

Verkehrsministerin Heidi Alexander erklärte, sie sei zutiefst betroffen von dem Vorfall, und bestätigte, dass die Polizei einen Großschadensfall ausgerufen habe und Ermittler vor Ort seien.

Der Zusammenstoß wird als einer der schwersten Eisenbahnunfälle der letzten Jahre in Großbritannien untersucht, wobei die Ermittler sich darauf konzentrieren, warum ein Zug stand und der andere vor dem Aufprall nicht bremsen konnte.