
Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs suspendiert; Ukraine repatriiert Gefangene; Aktuelles zu Tschernobyl und Saporischschja
Der Chefankläger des IStGH suspendiert; Ukraine holt 186 Bürger aus russischer Gefangenschaft zurück; Angriff auf Atommülllager in Tschernobyl; Lage in Saporischschja.
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, wurde vorläufig suspendiert, während gegen ihn wegen Belästigungsvorwürfen ermittelt wird – ein Schritt, den sein Rechtsteam für unrechtmäßig hält. Separaten gab die Ukraine bekannt, 186 Bürger aus russischer Gefangenschaft zurückgeholt zu haben, darunter lediglich einen Zivilisten und 185 Militärangehörige. Ein Menschenrechtsexperte betonte, dass der Austausch ziviler Gefangener als Vorbedingung für künftige Verhandlungen priorisiert werden müsse. Es halten sich Vorwürfe, dass Mitarbeiter von Rosatom an der Besetzung des Kernkraftwerks Tschernobyl beteiligt waren, nachdem ein gemeldeter russischer Drohnenangriff auf ein Atommülllager in der Tschernobyl-Zone am 7. Juni 2026 stattfand. In der Region Saporischschja verübten russische Streitkräfte 884 Angriffe auf 46 Siedlungen, wobei zwei Menschen getötet und 38 verletzt wurden.
Quellen: Радіо Свобода, Українська правда



