ICC-Ankläger Karim Khan wegen sexueller Übergriffe suspendiert

Der ICC-Ankläger Karim Khan ist wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe suspendiert worden. Die Maßnahme wurde vom Vorstand der ICC-Versammlung beschlossen.
Karim Khan, der Generalstaatsanwalt des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), ist ab dem 8. Juni von seinen Aufgaben suspendiert worden. Diese Maßnahme des 21-köpfigen Vorstands der ICC-Versammlung, die mit qualifizierter Mehrheit beschlossen wurde, beruht auf Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen ein Mitglied seines Teams. Berichten zufolge war Herr Khan bereits ein Jahr vor dieser formellen Suspendierung von seinen Aufgaben entbunden worden. Der Vorstand betonte, dass die Suspendierung selbst keine Vorentscheidung über das endgültige Ergebnis der Untersuchung der schwerwiegenden Vorwürfe darstellt. Quellen: Le Monde