EU stellt 21. Sanktionspaket vor – diplomatische und militärische Aktionen gehen weiter

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat das 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt. Estlands Premierministerin Kaja Kallas betont die Wirksamkeit. In der Ukraine fordern Beschuss und Drohnenangriffe Todesopfer. Frankreich, Deutschland und Großbritannien unte
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt und erklärte: "Our sanctions are working." Estlands Premierministerin Kaja Kallas bekräftigte diese Einschätzung und betonte, dass die Maßnahmen die russische Kriegswirtschaft zunehmend untergraben. Gleichzeitig sprachen sich die nordischen und baltischen Länder für den Beitritt der Ukraine sowohl zur NATO als auch zur EU aus.
An der militärischen Front forderte russischer Beschuss in der Oblast Charkiw vier Todesopfer und mehrere Verletzte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte einen russischen Drohnenangriff nahe dem Kernkraftwerk Tschernobyl und bezeichnete die Zielsetzung eines Lagers für abgebrannte Kernbrennstoffe als "absolutely cowardly." Auf diplomatischer Ebene unterstützten Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich Präsident Selenskyjs Vorschlag für einen direkten Dialog zwischen Kiew und Moskau und schlagen die derzeitige Kontaktlinie als Ausgangspunkt für Verhandlungen vor.
Quelle: Le Monde
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 9. Juni 2026, 17:00 UTCEU legt neues Sanktionspaket vor, während Verbündete Ukraine-Dialog und Beitritt unterstützen
- 9. Juni 2026, 12:30 UTCEU kündigt 21. Sanktionspaket an, während Ukraine über Drohnenangriff auf Tschernobyl und Todesopfer in Charkiw berichtet
- 9. Juni 2026, 08:30 UTCUkraine meldet Angriff bei Tschernobyl, aktualisierte Opferzahlen in Charkiw und westliche Unterstützung für Dialog
- 9. Juni 2026, 00:00 UTCUkraine meldet neue Angriffe, internationale Unterstützung für Dialog zeichnet sich ab
- 7. Juni 2026, 11:30 UTCUkraine meldet russischen Drohnenangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Tschernobyl