Wirtschaft

EU bereitet 21. Russland-Sanktionspaket vor, Kallas besucht Dublin wegen Deripaska-Werk

Nexus Europa Redaktion
EU bereitet 21. Russland-Sanktionspaket vor, Kallas besucht Dublin wegen Deripaska-Werk

Die EU bereitet das 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, Kallas reist nach Dublin wegen Deripaska-Werk. Zudem Börsenturbulenzen und ukrainische Justizreformen.

Die Europäische Kommission bereitet ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vor. Ein EU-Beamter und der Pressedienst der Kommission deuten auf eine Vorstellung am 9. Juni hin, während die Kommission öffentlich „diese Woche“ angab. Die Maßnahmen sollen voraussichtlich den militärisch-industriellen Komplex Russlands und seine „Schattenflotte“ ins Visier nehmen. Getrennt davon wird die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas noch diese Woche nach Dublin reisen, um Bedenken bezüglich eines irischen Werks zu erörtern, das mit dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska in Verbindung steht und laut Berichten Aluminiumrohstoffe nach Russland exportiert. Gleichzeitig erlebten die globalen Aktienmärkte am 8. Juni einen starken Einbruch, insbesondere in Asien, ausgelöst durch einen Ausverkauf von Technologie- und Halbleiteraktien, wobei der südkoreanische Kospi-Index erheblich betroffen war. Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal traf sich zudem mit der EU-Kommissarin Marta Kos, um über Energieunterstützung für den kommenden Winter zu sprechen. Die Ukraine riskiert zudem den Verlust von 680 Millionen Euro an EU-Hilfe, falls sie zwei ausstehende Justizreformen nicht abschließt.

Quellen: Forbes Ukraine, Суспільне Новини, Радіо Свобода, Громадське, Українська правда

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