Die Normalisierung der 'KulturKampf'-Terminologie in Europa

Der Begriff "cultural war" ist zunehmend präsent im europäischen politischen Diskurs, und seine Normalisierung gibt Anlass zur Besorgnis.
Der Begriff "cultural war" ist zunehmend präsent im europäischen politischen Diskurs, und seine Normalisierung gibt Anlass zur Besorgnis bei Beobachtern. Figuren wie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán haben diesen Ausdruck seit 2024 besonders hervorgehoben, um seinen Ansatz der "occupying Brussels" zu charakterisieren. Diese Strategie zielt laut Orbán darauf ab, die nationale Souveränität und traditionelle Werte gegen vermeintliche Bedrohungen durch die Europäische Union zu schützen. Der Artikel betont, dass die weit verbreitete Übernahme solcher Terminologie bedeutende Auswirkungen auf die politische Landschaft hat.
Quellen: Le Monde